Steckbrief
| Botanischer Name | Prunus persica |
|---|---|
| Gruppe | Obst und Beeren |
| Wasserbedarf | mäßig viel Wasser |
| Licht | sonnig |
| Frosthärte bis | minus 20 Grad |
| Überwinterung | winterhart, kein Schutz nötig |
| Geeignet für | Beet und Kübel oder Topf draußen |
| Auch bekannt als | Nektarine, Weinbergpfirsich |
Pfirsich und Nektarine gießen
Pfirsich und Nektarine braucht mäßig viel Wasser. Als Richtwert für einen trockenen Sommer: im Beet alle 12 Tage und im Kübel alle 4 Tage. Nach ergiebigem Regen später, bei Hitze öfter. Die Gießzeit reicht etwa von Anfang Mai bis Mitte September.
Junge Bäume in den ersten drei Jahren regelmäßig, danach nur in Dürrephasen.
Die Abstände sind Richtwerte für einen trockenen Sommer. Wie viel Wasser wirklich fehlt, hängt an Verdunstung, Boden und Regen, mehr dazu im Artikel Garten gießen: Wie viel Wasser brauchen Pflanzen wirklich?
Frost und Winter
Pfirsich und Nektarine ist winterhart und übersteht Frost bis etwa minus 20 Grad. Im Beet ist kein Schutz nötig, im Kübel sollte der Topf vor dem Durchfrieren geschützt werden.
Wichtig ist die Temperatur an der Pflanze, nicht in zwei Metern Höhe, für die der Wetterbericht gilt. In klaren, windstillen Nächten ist es am Boden und im frei stehenden Topf spürbar kälter, siehe Bodenfrost: Warum es im Garten früher friert als im Wetterbericht.
Pflege im Jahreslauf
- Düngen: von Anfang März bis Anfang Juni, etwa alle 180 Tage. Einmal im Frühjahr in den Kronenbereich, nicht an den Stamm.
- Obstbaumschnitt: von Mitte Januar bis Mitte März. Frostfreier trockener Tag über null Grad. Bei starkem Frost bricht das Holz an den Schnittstellen.
Tipp
Gegen die Kräuselkrankheit hilft nur ein Dach über der Krone von Januar bis Mai. Spritzen bringt kaum etwas.
Häufige Fragen zu Pfirsich und Nektarine
Wie oft muss man Pfirsich und Nektarine gießen?
Pfirsich und Nektarine braucht mäßig viel Wasser. Als Richtwert für einen trockenen Sommer: im Beet alle 12 Tage und im Kübel alle 4 Tage. Nach ergiebigem Regen später, bei Hitze öfter. Die Gießzeit reicht etwa von Anfang Mai bis Mitte September. Junge Bäume in den ersten drei Jahren regelmäßig, danach nur in Dürrephasen.
Ist Pfirsich und Nektarine winterhart?
Pfirsich und Nektarine ist winterhart und übersteht Frost bis etwa minus 20 Grad. Im Beet ist kein Schutz nötig, im Kübel sollte der Topf vor dem Durchfrieren geschützt werden.
Wann sollte man Pfirsich und Nektarine düngen?
Gedüngt wird von Anfang März bis Anfang Juni, etwa alle 180 Tage. Einmal im Frühjahr in den Kronenbereich, nicht an den Stamm.
Welcher Standort passt für Pfirsich und Nektarine?
Pfirsich und Nektarine mag es sonnig. Passende Standorte: Beet und Kübel oder Topf draußen. Beet: Gewachsener Boden speichert viel. Nach ergiebigem Regen ist tagelang Ruhe.
Gibt es eine App, die mich ans Gießen von Pfirsich und Nektarine erinnert?
Climaletic kennt Pfirsich und Nektarine und rechnet für deinen Standort aus, wann gegossen werden muss: aus der Verdunstung, dem Speicher von Boden oder Topf und dem Regen, der wirklich ankommt. Droht eine Nacht unter der Frostgrenze, warnt die App rechtzeitig. Sie ist kostenlos und läuft im Browser.