Steckbrief
| Botanischer Name | Hylotelephium telephium |
|---|---|
| Gruppe | Stauden und Blüher |
| Wasserbedarf | wenig Wasser |
| Licht | sonnig |
| Frosthärte bis | minus 25 Grad |
| Überwinterung | winterhart, kein Schutz nötig |
| Geeignet für | Beet, Hochbeet und Kübel oder Topf draußen |
| Auch bekannt als | Sedum, Hohe Fetthenne, Mauerpfeffer |
Fetthenne gießen
Fetthenne braucht wenig Wasser. Als Richtwert für einen trockenen Sommer: im Beet alle 9 Tage, im Hochbeet alle 6 Tage und im Kübel alle 3 Tage. Nach ergiebigem Regen später, bei Hitze öfter. Die Gießzeit reicht etwa von Anfang April bis Mitte Oktober.
Lieber selten und durchdringend als täglich ein Schluck. Das zieht die Wurzeln nach unten.
Die Abstände sind Richtwerte für einen trockenen Sommer. Wie viel Wasser wirklich fehlt, hängt an Verdunstung, Boden und Regen, mehr dazu im Artikel Garten gießen: Wie viel Wasser brauchen Pflanzen wirklich?
Frost und Winter
Fetthenne ist winterhart und übersteht Frost bis etwa minus 25 Grad. Im Beet ist kein Schutz nötig, im Kübel sollte der Topf vor dem Durchfrieren geschützt werden.
Wichtig ist die Temperatur an der Pflanze, nicht in zwei Metern Höhe, für die der Wetterbericht gilt. In klaren, windstillen Nächten ist es am Boden und im frei stehenden Topf spürbar kälter, siehe Bodenfrost: Warum es im Garten früher friert als im Wetterbericht.
Pflege im Jahreslauf
- Düngen: von Mitte März bis Anfang August, etwa alle 45 Tage. Ab August nicht mehr düngen, sonst treibt die Pflanze weich aus und friert zurück.
- Rückschnitt: von Mitte Februar bis Anfang April. Vorjahrestriebe erst im Frühjahr abschneiden, sie schützen den Wurzelstock über den Winter.
Tipp
Braucht mageren, durchlässigen Boden. Auf gedüngter Erde fallen die Stängel im Sommer auseinander.
Häufige Fragen zu Fetthenne
Wie oft muss man Fetthenne gießen?
Fetthenne braucht wenig Wasser. Als Richtwert für einen trockenen Sommer: im Beet alle 9 Tage, im Hochbeet alle 6 Tage und im Kübel alle 3 Tage. Nach ergiebigem Regen später, bei Hitze öfter. Die Gießzeit reicht etwa von Anfang April bis Mitte Oktober. Lieber selten und durchdringend als täglich ein Schluck. Das zieht die Wurzeln nach unten.
Ist Fetthenne winterhart?
Fetthenne ist winterhart und übersteht Frost bis etwa minus 25 Grad. Im Beet ist kein Schutz nötig, im Kübel sollte der Topf vor dem Durchfrieren geschützt werden.
Wann sollte man Fetthenne düngen?
Gedüngt wird von Mitte März bis Anfang August, etwa alle 45 Tage. Ab August nicht mehr düngen, sonst treibt die Pflanze weich aus und friert zurück.
Welcher Standort passt für Fetthenne?
Fetthenne mag es sonnig. Passende Standorte: Beet, Hochbeet und Kübel oder Topf draußen. Beet: Gewachsener Boden speichert viel. Nach ergiebigem Regen ist tagelang Ruhe.
Gibt es eine App, die mich ans Gießen von Fetthenne erinnert?
Climaletic kennt Fetthenne und rechnet für deinen Standort aus, wann gegossen werden muss: aus der Verdunstung, dem Speicher von Boden oder Topf und dem Regen, der wirklich ankommt. Droht eine Nacht unter der Frostgrenze, warnt die App rechtzeitig. Sie ist kostenlos und läuft im Browser.