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Feige: gießen, überwintern und pflegen

Ficus carica · Obst und Beeren

Steckbrief

Botanischer NameFicus carica
GruppeObst und Beeren
Wasserbedarfmäßig viel Wasser
Lichtsonnig
Frosthärte bisminus 8 Grad
Überwinterungdraußen mit Winterschutz
Geeignet fürKübel oder Topf draußen und Beet
Auch bekannt alsFeigenbaum

Feige gießen

Feige braucht mäßig viel Wasser. Als Richtwert für einen trockenen Sommer: im Beet alle 13 Tage und im Kübel alle 4 Tage. Nach ergiebigem Regen später, bei Hitze öfter. Die Gießzeit reicht etwa von Anfang April bis Mitte Oktober.

Durchdringend gießen, bis Wasser unten austritt, dann den Untersetzer leeren. Staunässe ist der häufigste Todesfall.

Die Abstände sind Richtwerte für einen trockenen Sommer. Wie viel Wasser wirklich fehlt, hängt an Verdunstung, Boden und Regen, mehr dazu im Artikel Garten gießen: Wie viel Wasser brauchen Pflanzen wirklich?

Feige überwintern

Feige hält Frost bis etwa minus 8 Grad aus, aber nur mit Winterschutz. Im Kübel ist der Platz an einer geschützten Hauswand oder ein frostfreies Quartier sicherer.

Wichtig ist die Temperatur an der Pflanze, nicht in zwei Metern Höhe, für die der Wetterbericht gilt. In klaren, windstillen Nächten ist es am Boden und im frei stehenden Topf spürbar kälter, siehe Bodenfrost: Warum es im Garten früher friert als im Wetterbericht.

Pflege im Jahreslauf

  • Düngen: von Anfang April bis Ende August, etwa alle 21 Tage. Im Topf ist der Vorrat schnell aufgebraucht. Alle zwei bis drei Wochen flüssig mitgeben.
  • Ins Winterquartier: von Anfang Oktober bis Mitte November. Nicht nach Kalender, sondern vor der ersten Frostnacht. So lange wie möglich draußen lassen, das härtet ab.
  • Wieder nach draußen: von Mitte April bis Ende Mai. Erst wenn keine Frostnächte mehr kommen, und die ersten Tage im Halbschatten. Sonst gibt es Sonnenbrand auf den Blättern.
  • Umtopfen: von Anfang März bis Mitte Mai. Alle zwei bis drei Jahre eine Nummer größer, im Frühjahr kurz vor dem Austrieb.

Tipp

Im Kübel gut zu überwintern. Im Beet nur an einer geschützten Südwand.

Häufige Fragen zu Feige

Wie oft muss man Feige gießen?

Feige braucht mäßig viel Wasser. Als Richtwert für einen trockenen Sommer: im Beet alle 13 Tage und im Kübel alle 4 Tage. Nach ergiebigem Regen später, bei Hitze öfter. Die Gießzeit reicht etwa von Anfang April bis Mitte Oktober. Durchdringend gießen, bis Wasser unten austritt, dann den Untersetzer leeren. Staunässe ist der häufigste Todesfall.

Wie überwintert man Feige?

Feige hält Frost bis etwa minus 8 Grad aus, aber nur mit Winterschutz. Im Kübel ist der Platz an einer geschützten Hauswand oder ein frostfreies Quartier sicherer. Im Winterquartier nur so viel gießen, dass der Ballen nicht austrocknet.

Wann sollte man Feige düngen?

Gedüngt wird von Anfang April bis Ende August, etwa alle 21 Tage. Im Topf ist der Vorrat schnell aufgebraucht. Alle zwei bis drei Wochen flüssig mitgeben.

Welcher Standort passt für Feige?

Feige mag es sonnig. Passende Standorte: Kübel oder Topf draußen und Beet. Kübel oder Topf draußen: Hält nur wenig Wasser. Das Laub fängt einen Teil des Regens ab.

Gibt es eine App, die mich ans Gießen von Feige erinnert?

Climaletic kennt Feige und rechnet für deinen Standort aus, wann gegossen werden muss: aus der Verdunstung, dem Speicher von Boden oder Topf und dem Regen, der wirklich ankommt. Droht eine Nacht unter der Frostgrenze, warnt die App rechtzeitig. Sie ist kostenlos und läuft im Browser.

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