Steckbrief
| Botanischer Name | Clematis |
|---|---|
| Gruppe | Stauden und Blüher |
| Wasserbedarf | mäßig viel Wasser |
| Licht | halbschattig |
| Frosthärte bis | minus 22 Grad |
| Überwinterung | winterhart, kein Schutz nötig |
| Geeignet für | Beet und Kübel oder Topf draußen |
Waldrebe gießen
Waldrebe braucht mäßig viel Wasser. Als Richtwert für einen trockenen Sommer: im Beet alle 7 Tage und im Kübel alle 2 Tage. Nach ergiebigem Regen später, bei Hitze öfter. Die Gießzeit reicht etwa von Mitte April bis Ende September.
Der Fuß steht oft an der Hauswand im Regenschatten. Dort kommt selbst bei Landregen wenig an.
Die Abstände sind Richtwerte für einen trockenen Sommer. Wie viel Wasser wirklich fehlt, hängt an Verdunstung, Boden und Regen, mehr dazu im Artikel Garten gießen: Wie viel Wasser brauchen Pflanzen wirklich?
Frost und Winter
Waldrebe ist winterhart und übersteht Frost bis etwa minus 22 Grad. Im Beet ist kein Schutz nötig, im Kübel sollte der Topf vor dem Durchfrieren geschützt werden.
Wichtig ist die Temperatur an der Pflanze, nicht in zwei Metern Höhe, für die der Wetterbericht gilt. In klaren, windstillen Nächten ist es am Boden und im frei stehenden Topf spürbar kälter, siehe Bodenfrost: Warum es im Garten früher friert als im Wetterbericht.
Pflege im Jahreslauf
- Düngen: von Mitte März bis Anfang Juli, etwa alle 90 Tage. Zwei Gaben im Frühjahr und Frühsommer.
- Schnitt: von Mitte Februar bis Ende März. Vor dem Austrieb in Form bringen und vom Dach oder der Regenrinne fernhalten.
Tipp
Kopf in der Sonne, Fuß im Schatten. Den Wurzelbereich mit Steinen oder Bodendeckern beschatten.
Häufige Fragen zu Waldrebe
Wie oft muss man Waldrebe gießen?
Waldrebe braucht mäßig viel Wasser. Als Richtwert für einen trockenen Sommer: im Beet alle 7 Tage und im Kübel alle 2 Tage. Nach ergiebigem Regen später, bei Hitze öfter. Die Gießzeit reicht etwa von Mitte April bis Ende September. Der Fuß steht oft an der Hauswand im Regenschatten. Dort kommt selbst bei Landregen wenig an.
Ist Waldrebe winterhart?
Waldrebe ist winterhart und übersteht Frost bis etwa minus 22 Grad. Im Beet ist kein Schutz nötig, im Kübel sollte der Topf vor dem Durchfrieren geschützt werden.
Wann sollte man Waldrebe düngen?
Gedüngt wird von Mitte März bis Anfang Juli, etwa alle 90 Tage. Zwei Gaben im Frühjahr und Frühsommer.
Welcher Standort passt für Waldrebe?
Waldrebe mag es halbschattig. Passende Standorte: Beet und Kübel oder Topf draußen. Beet: Gewachsener Boden speichert viel. Nach ergiebigem Regen ist tagelang Ruhe.
Gibt es eine App, die mich ans Gießen von Waldrebe erinnert?
Climaletic kennt Waldrebe und rechnet für deinen Standort aus, wann gegossen werden muss: aus der Verdunstung, dem Speicher von Boden oder Topf und dem Regen, der wirklich ankommt. Droht eine Nacht unter der Frostgrenze, warnt die App rechtzeitig. Sie ist kostenlos und läuft im Browser.